Mit einer MPU will man seine Kraftfahreignung beweisen, um wieder eine Fahrerlaubnis erwerben zu können. Die Untersuchung ist eine Begutachtung, die man selbst in Auftrag gibt und daher auch selbst zahlen muss. Von Relevanz bei der Untersuchung ist alleine die Kraftfahreignung des Kandidaten.
Ein Teil der MPU sind medizinische Tests. Dazu gehört die Prüfung der Leberwerte. Ein weiterer Teil sind Leistungstests, bei denen die Reaktion und die Konzentration des Kandidaten geprüft werden. In einem Gespräch wird über die Trinkgewohnheiten und wie es zum Verlust der Fahrerlaubnis kam, geredet. Auch ein Teil der MPU kann eine Fahrprobe sein.
Um einen Führerschein im Ausland zu erwerben, muss zunächst der Wohnsitz im Ausland angemeldet werden. Selbst falls diese Bedingung erfüllt wird oder nicht erfüllt werden muss: Der ausländische Führerschein macht die MPU nicht überflüssig. Wird man in Deutschland im Straßenverkehr kontrolliert, wird trotz des ausländischen Führerscheins überprüft, ob Einträge im Zentralregister in Flensburg bestehen. Dann kann eine MPU trotz des ausländischen Führerscheins angeordnet werden.
Weitere Infos über die MPU gibt es beim ADAC unter dem Punkt Recht & Rat (Führerschein - MPU).